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 Verein für Menschen, Umwelt, Tiere e.V.

pro M.U.T. Vereins News


Aktivitäten - Nachrichten - Veröffentlichungen




21.11.2014
proM.U.T. AKTIV:
Wiesenhof
Schlachthof Stoppen
 
KLICK für mehr Informationen
Nach Wietzen nun auch noch in Lohne ... Wiesenhof will offensichtlich ganz groß hinaus.
Bereits 2012 beantragte Wiesenhof einen Schlachthof-Neubau in Wietzen.Bis heute liegt, auch Dank unseres Widerstandes, KEINE Genehmigung für diesen Neubau vor.
(Bitte Wiesenhof in WIETZEN nicht mit der Firma Rothkötter in WIETZE verwechseln.)

Und nun Lohne...


Schlachthof stoppen !
Nach umfangreichen, bereits erfolgten Umbaumaßnahmen in den letzten Jahre, plant die Firma Oldenburger GeflügelspezialitätenGmbH & Co. KG in Lohne (PHW Gruppe, Wisenhof) eine Produktionssteigerung von 320.000 Tieren/Tag auf432.000 Tiere/Tag.

AKTIV werden gegen diesen Irrsinn - Mustereinwendung KLICK für mehr Informationen




WWF: Living Planet Report 2014: Globaler Burn-Out

Die Menschheit treibt ihren eigenen Planeten in einen gefährlichen Burn-Out. DerGrund: Zusammengenommen verbrauchen wir jedes Jahr 50 Prozent mehr Ressourcen, als die Erde innerhalb dieses Zeitraums regenerieren unddamit nachhaltig zur Verfügung stellen kann.

Das ist das zentrale Ergebnis des „Living Planet Reports 2014“, den die Naturschutzorganisation WWF am Dienstag in Berlin vorgelegt hat.
Laut dem globalen Zustandsbericht nehmen die Schulden der Menschheitgegenüber der Natur zu, die ökologischen Reserven hingegen ab. So zeigt der Living Planet Index für die vergangenen vier Jahrzehnte einenRückgang der biologischen Vielfalt um 52 Prozent. Im Durchschnitt hat sich die Anzahl der untersuchten Säugetiere, Vögel, Reptilien,Amphibien und Fische damit halbiert.

Insgesamt seien drei der zehn ökologischen Belastungsgrenzen, in deren Rahmen eine Stabilität der Erde und ihrer Lebensräume definiert wird,überschritten: beim Biodiversitätsverlust, dem Klimawandel und dem Stickstoffkreislauf.

In Bezug auf die Bundesrepublik sind die Ergebnisse des Reports eindeutig: Der ökologische Fußabdruck stagniert seit inzwischen zehnJahren auf deutlich zu hohem Niveau – und das bei steigendem Wohlstand. Jeder Deutsche verbraucht demnach pro Jahr mehr als doppelt so vieleRessourcen, wie ihm im globalen Mittel zustehen würden. 

Deutschland müsse, so die WWF-Forderung, insbesondere Landwirtschaft und Verkehr nachhaltiger ausrichten, ausgewiesene Schutzgebietewirksamer schützen und die nationale Biodiversitätsstrategie schneller umsetzen. Von herausragender Bedeutung sei die konsequente Umsetzungder Energiewende.


Link zur deutschen Zusammenfassung des Living Planet Report 2014

Link (englisch) Living Planet Report 2014





23. April 2014 proM.U.T. e.V.

Schwerwiegendes Problem für die öffentliche Gesundheit
Neuer Superkeim aufgetaucht

Ein multiresistenter MRSA-Erreger ist auch gegen ein bisher noch wirksames Antibiotikum immun.
In Brasilien ist erstmals ein Mensch schwer an einem Staphylococcus aureus-Stamm (MRSA) erkrankt, der auch gegen Vancomycin resistent ist. 
Außerdem besorgniserregend: dieser neue Superkeim stammt nicht aus dem Krankenhaus, sondern kursiert in der breiten Bevölkerung. Er könnte daher auch gesunde, nicht immungeschwächte Personen befallen, fürchten die Experten.
Vancomycin war lange Zeit ein „Mittel der letzten Wahl“ und gegen schwere Krankenhausinfektionen,  wie  vor allem gegen multiresistenten Stämme des Bakteriums Staphylococcus aureus (MRSA),  noch wirksam. Ca. 30% der Menschen tragen diese Bakterien auf der Haut, meist ohne Krankheiten auszulösen.  Bei immungeschwächten Patienten jedoch können die Bakterien schwere Hautinfektionen, Lungen- und Herzentzündungen und eine tödliche Blutvergiftung auslösen.
Der Leiter der Studie, Cesar A. Arias, vom University of Texas Health Science Center in Houston ist überzeugt: "Wenn wir Vancomycin verlieren, dann wird es sehr schwer und teuer, diese Infektionen zu behandeln."

Link zur Studie







11. April 2014 proM.U.T. e.V.
Fast 80 Jahre jung ...


... und immer noch am Puls der Zeit

Über Geschmack läßt sich bekanntlich trefflich streiten. Besonders was den Musikgeschmack betrifft gehen die Vorlieben weit auseinander. Und das ist gut so.

Beim täglichen Gedudel aus dem Radio werden die Musiktexte gar nicht mehr wirklich wahr genommen, was sowohl bei englischen als auch deutschen Texten allgemein auch gut so, weil belanglos ist. Zuweilen lohnt sich das genaue Zuhören allerdings.
So z.B. bei der neuen CD von Schlagerstar Udo Jürgens (fast 80 Jahre jung). In dieser Deutlichkeit und dabei auf der Höhe des "Zeitgeistes" überraschen die Texte auf dieser CD im positiven Sinne doch sehr, wenn gleich Udo Jürgens durchaus auch früher bereits mit kritischen Texten aufgefallen ist.

Wer mag kann in die Songs reinhören oder auch die Songtexte lesen.

Übrigens: prominente Udo Jürgens Fans sind u.a. Philipp Rösler und Roland Koch. Den beiden sei das genaue "Hinhören" besonders empfohlen. Das meint auch Nils Heinrich unter dem Motto "Seine Fans kann man sich nicht aussuchen" ....







21. März 2014 proM.U.T. e.V.
Antibiotika aus Tierhaltung
im Grundwasser


Eine besorgniserregende Studie des Umweltbundesamtes bestätigt, was viele lange vermuten.

An mehreren Stellen in Niedersachsen hat das Umweltbundesamt nach NDR Informationen Antibiotika im Grundwasser entdeckt.
Insgesamt werden in der intensiven Tierhaltung große Mengen Antibiotika verabreicht.  Rund 1.600 Tonnen wurden nach Angaben des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) im Jahr 2012 an Tierärzte abgegeben. Über die Ausscheidungen der Tiere können Antibiotika auch in die Umwelt gelangen zum Beispiel über die Gülle auf die Felder. Das Umweltbundesamt in Dessau wollte deshalb wissen, ob die Tierarzneimittel auch im Grundwasser landen.
Dafür wurden bundesweit 48 Messstellen ausgewählt - in nahezu jeder 5. Messstelle (19%) wurden Antibiotika im Grundwasser nachgewiesen. An sieben Orten konnten sie in niedrigen Konzentrationen gemessen werden - davon fünf in Niedersachsen.
Deshalb fordert das Umweltbundesamt eine stärkere Überwachung von Gewässern und einen Grenzwert für Tierarzneimittel.
Über das Grundwasser hinaus könnten Antibiotika durch Anreicherung auch wichtige Organismen im Boden beeinträchtigen und von Feldpflanzen aufgenommen werden. So steht der Weg in die menschliche Nahrungskette offen.

Daraus ergibt sich zwangsläufig unsere Forderung endlich auch Gülle und Mist (Wirtschaftsdünger) intensiv auf Medikamentenreste und Keime sowie deren Auswirkung auf  Ackerböden, Feldpflanzen und den Eintritt in die menschliche Nahrungskette zu untersuchen.


DOWNLOAD der Studie als .pdf

NDR Bericht







30. Januar 2014 proM.U.T. e.V.
Nettelrede: Nicht zu verantworten...
Maststall in unmittelbarer Kliniknähe

Eine in mehrfacher Hinsicht besondere Veranstaltung fand am 27. Januar in Bad Münder statt. Organisiert von unserer
Partner BI aus Bad Münder konnte der ehemalige Leiter des Robert-Koch-Institut in Wernigerode, Prof . Dr. Wolfgang Witte, zum Thema "MRSA-Keime: Vom Maststall ins Krankenhaus" als Referent gewonnen werden.

In seinem wissenschaftlichen Vortrag erläuterte Prof. Witte eindringlich und gut verständlich den Zusammenhang zwischen gefährlichen Keimen aus der Tierhaltung und deren Wirkung auf Menschen allgemein sowie auf Patienten mit geschwächtem Immunsystem im Besonderen. Sein Fazit :"Insbesondere für das Patientenklientel in den münderaner Kliniken besteht durch die geplanten Ställe trotz Filteranlagen ein unkalkulierbares Risiko!"

Dieser Satz aus dem Munde eines der renommiertesten Mikrobiologen Deutschlands sollte alle Ohren bis hin zur Baubehörde in Hameln klingeln lassen. Denn mit ihrer im Wissen um diese Gefahr erteilten Genehmigung des kliniknahen Schweinemaststalles muss die Behörde auch bereit sein, die Verantwortung für den Fall zu übernehmen, dass es zu einer schwerwiegenden Infektion eines Klinikpatienten mit MRSA Keimen aus dem Maststall kommt. Dass eine solche Infektion auch tötlich für den betroffenen Patienten enden kann, daran ließ weder Prof. Witte noch Dr. Jürgen Borghard, der die Kliniken am Deisterhang vertrat, einen Zweifel.

Die Besorgnis über diese Kombination eines genehmigten Schweinemaststalles in unmittelbarer Nähe der münderaner Kliniken bereitet den Mitgliedern der BI Deister-Sünteltal wie auch besonders den Klinikleitungen in vielfacher Hinsicht große Sorge.

Den ca. 250 Besuchern der Veranstaltung war jedenfalls an diesem Abend die Betroffheit und das Unverständnis für die Erteilung der Baugenehmigung durch den Landkreises Hameln-Pyrmont ins Gesicht geschrieben.
Gleiches meine ich auch bei der Vertreterin des Landkreises, Petra Broistedt, wahrgenommen zu haben, die zu Beginn der Fragerunde die Baugenehmigung noch verteidigt hatte. Die dann aber zunehmend herausgearbeitete Diskrepanz zwischen der Entscheidung des Landkreise ("nach Recht und Gesetz") und den erschlagenden Informationen durch Prof. Witte gepaart mit gesundem Menschenverstand ob einer in Deutschland bisher einzigartigen Situation haben wohl doch zu einer etwas besorgteren Sichtweise bei Frau Broistedt geführt.

Der Ausgang des Genehmigungsverfahrens ist weiterhin offen, auch wenn der Bauherr bereits mit dem Bau (auf eigenes Risiko) begonnen hat. So stehen die Entscheidungen über die Widersprüche der Kliniken und anderer noch aus und als letztes Mittel steht auch der Weg einer Klage offen.

Pressereaktionen finden Sie HIER
Radio-Statements HIER







30. Januar 2014 proM.U.T. e.V.

Fortsetzung folgt auch 2015...
proM.U.T. auf der „Wir haben es satt!“ Demo in Berlin 2014


Inzwischen ist die jährliche „Wir haben es satt!“ Demo in Berlin zur lieben Gewohnheit geworden.
So war auch in diesem Jahr zum vierten Mal in Folge der vom BUND organisierte Bus mit wieder voll besetzt mit Teilnehmern aus Springe, Bad Münder, Völksen, Bennigsen, Pattensen und Wennigsen.

Zusammen mit über 30.000 Menschen aus der ganzen Republik wurde am 18. Januar in Berlin für eine Wende in der Agrarpolitik und die Abkehr von industrieller Massentierhaltung demonstriert.  Ergänzt wurde die Themenvielfalt durch Ernährungssicherheit, Verbraucherschutz, genmanipulierte Pflanzen und Lebensmittel, Bienensterben und nicht zuletzt Tierschutzanliegen. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass immer mehr junge Menschen sich für diese zukunftsorientierte Themen interessieren und engagieren.

Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Demo im kommenden Jahr und hoffen auf weiter steigende Teilnehmerzahlen.


Fotos unserer Berlin Mission gibt es HIER





22. Dezember 2013 proM.U.T. e.V.
Zum TV Beitrag über die  Tötung von Ferkeln


So nicht !


Grausame, kaum zu ertragende Bilder bescherte uns ein Beitrag der TV-Sendung "Report Mainz" vor einigen Tagen.

Die Fernsehbilder von „Report Mainz“ (10.12.2013) können HIER angesehen oder heruntergeladen werden.

Mitarbeiter erschlugen in einem Maststall Ferkel indem sie sie auf die Metallstangen des Gatters ihrer Bucht schleuderten.
Ein Landwirt verteidigte das Vorgehen in der Presse, es sei erlaubt. Wir meinen, er irrt sich gewaltig.
Hier unser Beitrag zum Thema (auch als .pdf Datei):



1. Das Töten von Wirbeltieren ohne vernünftigen Grund ist ein Straftatbestand.



Kriterien für die Lebensfähigkeit eines Ferkels können

  • organische Fehlentwicklungen,
  • bestimmte Erkrankungen, Verletzungen oder
  • starkes Untergewicht sein.

Bei starkem Untergewicht ist nach herrschender wissenschaftlicher Meinung die Überlebensrate sehr gering und sinkt rapide mit weiter abnehmendem Geburtsgewicht. Ob diese Aussage gleich bedeutend ist mit einer fehlenden realen Überlebenschance ist oder, ob dennoch eine reale Überlebenschance bestehen kann, bedarf der Klärung.


2. Ein Wirbeltier darf nur unter wirksamer Schmerzausschaltung (Betäubung) getötet werden.

Die Tierschutzschlachtverordnung (TierSchlV) in Verbindung mit der Verordnung (EG) Nr. 1099/2009 lässt bei Ferkeln einen stumpfen Schlag auf den Kopf


zu.


Weiterhin legt die TierSchlV in Verbindung mit der Verordnung (EG) Nr. 1099/2009 fest, dass der stumpfe Schlag auf den Kopf

  • als einfaches Betäubungsverfahren (nicht Tötungsverfahren) einzuordnen und
  • mit einem geeigneten Gegenstand und
  • ausreichend kräftig und präzise (Treffen der angestrebten Stelle am Kopf) auszuführen ist.
  • Ein den Tod herbeiführendes Verfahren muss unmittelbar danach durchgeführt werden.
  • Eine Person darf manuell höchstens 70 Tiere pro Tag durch Genickbruch oder einen stumpfen Schlag auf den Kopf töten.


Der Kopfschlag ist also (unter Beachtung der weiteren obigen Kriterien) als Betäubungsmaßnahme bei Ferkeln

  • bis 5 kg Lebendgewicht zulässig,
  • nicht aber als alleiniges Tötungsverfahren.

Ein den Tod des Tieres herbeiführendes Verfahren muss unmittelbar nach der Betäubung durchgeführt werden.


Der Genickbruch ist laut  Verordnung (EG) Nr. 1099/2009

  • für Geflügel bis 5kg Lebendgewicht (weiter eingeschränkt in KAPITEL II, Besondere Vorschriften für bestimmte Verfahren,  auf „nicht mehr als 3kg Lebendgewicht“)  vorgesehen und darf nur
  • im Anschluss an eine Betäubung durchgeführt werden.
  • Für Ferkel wird der Genickbruch als Tötungsverfahren (auch nach vorheriger Betäubung) nicht genannt.


3. Subjektive Einschätzung:

In Kenntnis der TV Bilder, die für mich eindeutig ein unkontrolliertes, ungezieltes Aufschlagen von Ferkeln auf Metallgatterstäbe und anschließend das Zurückwerfen der Tiere in die Bucht ohne weitere Tötungsmaßnahme oder Kontrolle des Todes zeigen, komme ich zu dem Ergebnis, dass dieses Vorgehen nicht meinem Verständnis des geltenden Rechts entspricht (und schon gar nicht meinem Verständnis vom verantwortungsvollem Umgang mit sogenannten „Nutztieren“).

Das Verhalten der agierenden Personen zeugt nicht von der geforderten Sachkenntnis.

Es besteht der Eindruck, dass das gezeigte Vorgehen zum Töten der Ferkel entgegen den Vorschriften routinemäßig durchgeführt wird, und in der Folge stellen sich die Fragen,

  • ob und ggf. welche Betriebe welche Betäubungsalternativen überhaupt vorhalten und
  • ob und welche unmittelbar anschließende Tötungsverfahren in diesen Betrieben bei ordnungsgemäßem Vorgehen angewendet werden.







08. Dezember 2013 proM.U.T. e.V.; Spenden:

Die "Kleinen" nicht vergessen


Liebe Unterstützer, Freund/Innen und Mitglieder von 
proM.U.T.,

bevor wir im vorweihnachtlichen Spendenaufruf-Hype vor allem der großen Organisationen völlig untergehen, möchten wir alle unsere aktiven und passiven Unterstützer, Mitglieder und Freund/Innen bitten:



Natürlich können und wollen sich Vereine wie z.B. 
proM.U.T. nicht mit den nationalen und internationalen Aufgabenstellungen der großen (Hilfs-, Umwelt-, Naturschutz-, Tierschutz-) Organisationen vergleichen oder gar messen.
Und natürlich wollen wir an dieser Stelle auch keine Gewichtung der Ziele verschiedenster Organisationen vornehmen.

Unsere regionalen und vor allem lokalen Aktivitäten vor Ort sind jedoch überaus wichtig, unersetzlich und oft auch die Grundlage, auf der die „Großen“ aufbauen.

Gerade das Engagement für Menschen, Umwelt, Tiere und gegen industrielle Massentierhaltung kann ohne entsprechende finanzielle Ausstattung weder von 
proM.U.T. noch den vielen anderen Initiativen in der gewünschten Effektivität durchgeführt werden.

Die vom gesunden Menschenverstand getragene ehrenamtliche Arbeit alleine läuft leider oft ins Leere. Sie muss meist mit entsprechend hohem finanziellem Aufwand durch rechtlichen Beistand und die Beauftragung eigener Gutachten ergänzt werden. Nur so werden lokal Erfolge gegen den Bau industrieller Mastställe erzielt!Hierfür gibt es erfreulicherweise inzwischen viele, aber noch längst nicht genügend, Beispiele.

Bitte unterstützt daher eure lokalen Bürgerinitiativen und Vereine mit einer Spende. Sie wird dringend vor Ort benötigt und ist Motivation und Bestätigung des ehrenamtlichen Engagement zugleich.

Das Spendenkonto für proM.U.T. lautet:

Volksbank eG Springe/Eldagsen
proM.U.T. e.V.
Kontonummer 823 950 900
Bankleitzahl 251 933 31


Vielen Dank !







25. Oktober 2013 proM.U.T. e.V.
Gemeinsame Pressemitteilung:

Breite Allianz gegen genehmigten Maststall


Als Reaktion auf die vom Landkreis Hameln - Pyrmont erteilte Baugenehmigung vom 15.10.2013 zur Errichtung einer Schweinemastanlage für 1.200 Tiere am Ortsrand von Nettelrede hat sich bereits am Montag eine breite Allianz zur gemeinsamen weiteren Vorgehensweise verabredet. Erklärtes Ziel ist es alle Möglichkeiten auszuloten, um die Maststallanlage mit einem fundierten Widerspruch doch noch zu verhindern.

Alle Betreiber der nahe am geplanten Maststall gelegenen Kliniken, der Bildungsstätten und Schulungseinrichtungen aus Bad Münder, die neu gegründete Bürgerinitiative „Deister-Sünteltal gegen Massentierhaltung“, die unmittelbar in der Nachbarschaft betroffenen Einwohner aus Nettelrede, proM.U.T. (Verein für Menschen, Umwelt, Tiere e.V.) aus Springe sowie der LBU (Landesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz Niedersachsen e.V.) haben sich bei einem Treffen auf eine gemeinsame Vorgehensweise geeinigt.

Dabei werden sie vom LANDESNETZWERK NIEDERSACHSEN Bauernhöfe statt Agrarfabriken wie auch von Umweltverbänden unterstützt.

Besonders die von der Behörde vertretene Auffassung, dass die Errichtung der Schweinemastanlage unbedenklich ist und zu keinen nachhaltigen Veränderungen zu Lasten der betroffenen Nachbarn führt, wird von allen Beteiligten angezweifelt.

Als erste Maßnahme wird daher nun die Baugenehmigung in allen Punkten einer sorgfältigen Prüfung unterzogen. Die sich daraus ergebenden weiteren Schritte wird die Allianz gemeinsam festlegen und entschlossen umsetzen.

Pressemitteilung als Download







18. Oktober 2013 proM.U.T. e.V.
Schweinemaststall Nettelrede genehmigt

Mit Datum vom 15.10.2013 erteilte der Landkreis Hameln-Pyrmont die Baugenehmigung für einen Schweinemaststall mit 1200 Tieren in Bad Münder, Ortsteil Nettelrede.

Zusammenfassend vertritt die Genehmigungsbehörde die Auffassung, dass "die Errichtung der Schweinemastanlage unbedenklich ist, weil sie nicht zu einer nachhaltigen Veränderung der vorgegebenen Gesamtsituation zu Lasten der betroffenen Nachbarn führt, die diese schwer und unerträglich treffen würden."

Dieser Standpunkt ist angesichts der unmittelbaren räumlichen Nähe von Anwohnern wie auch der münderschen Kliniken nicht nachvollziehbar. Dem Gutachten von Prof. Hartung (TiHo Hannover) zu möglichen Auswirkungen der vom Stall ausgehenden  Keime  besonders auf Klinikpatienten mit geschwächtem Immunsystem wird offenbar wenig Bedeutung beigemessen. Auf die Reaktion der Klinikleitungen auf die Baugenehmigung darf man sicher gespannt sein.

Mögliche Widersprüche (innerhalb eines Monats) werden nun umfassend geprüft.






Freitag, 5. April 2013 proM.U.T. e.V.
Mastställe werden nicht gebaut
Bauantrag zurückgezogen


Laut einer Mitteilung der Region Hannover vom Freitag wurde der Antrag zum Betrieb von zwei Hühnermastställen in Springe, Ortsteil Boitzum vom Antragsteller zurückgenommen.

Damit geht nach 3 Jahren ein Verfahren zu Ende, dass bis in die Familien der Ortsteile hinein für viel Aufregung und teils heftige Meinungsverschiedenheiten gesorgt hat.  
proM.U.T. begrüßt die Entscheidung den Bauantrag zurückzuziehen auch verbunden mit der Hoffnung, dass es nicht zu alternativen Planungen in Richtung Massentierhaltung kommen wird.







25. Dezember 2012 proM.U.T. e.V.

Allen FreundInnen von pro M.U.T. eine geruhsameWeihnachtszeit und alles Gute für das kommende  Jahr...

 für die Tiere ein "Tierschutzgesetz", das den Namen  wirklich  verdient...

 für die agrarindustriellen Strukturen, deren Rückbau...

 allen Menschen das notwendige Maß an Vernunft und  Verantwortung für alle Menschen, die Umwelt und die  Tiere...

wünscht
pro M.U.T. Verein für Menschen, Umwelt, Tiere

Unseren Weihnachts-Newsletter 2012 finden Sie hier.





1./2. September 2012 poroM.U.T. e.V.
Wirtschaftsschau Springe
Viele angenehme Gespräche am proM.U.T. Stand

"Regionaler (Lebensmittel-)Einkauf" in der Region Springe - für dieses Thema konnten wir auf der 3. Springer Wirtschaftsschau viele Besucher unseres Standes interessieren.
Regionales Wirtschaften hat in Sachen Nachhaltigkeit große Vorteile. Das gilt insbesondere für die biologische Land- und Lebensmittelwirtschaft, die viel zur regionalen Wertschöpfung beitragen können.
Eine Stärkung der Wirtschaftsbeziehungen vor Ort macht die Versorgung einer Region wirtschaftlich unabhängiger und hilft Verkehr zu vermeiden.
Lange Transportwege und -zeiten gehen auf Kosten der Qualität frischer Lebensmittel und belasten das Klima. Tiere erleiden bei langen Transportzeiten oft
unerträgliche Qualen.
Wir danken allen Besuchern für ihr Interesse und ihre Unterstützung für unseren Verein.






10. Juli 2012 proM.U.T. e.V.
pro M.U.T. fordert Warnschilder im Umkreis von Mastställen

Aus großen Mastställen wird häufig, teilweise sogar standardmäßig, die Abluft über leistungsfähige Ventilatoren ungefiltert in die Umgebung geblasen.  Dies ist unzweifelhaft mit erheblichen, zum Teil noch nicht ausreichend erforschten Risiken verbunden, vor denen aus Sicht von
pro M.U.T. zu warnen ist. Als Problempunkte benennen wir hier u.a. Bioaerosole und Fein(st)stäube, Keimverbreitung über Luft, Boden, Wasser, Pflanzen und Antibiotikaresistenzen.
pro M.U.T. fordert daher zusammen mit den im Landesnetzwerk Niedersachsen - Bauernhöfe statt Agrarfabriken - zusammengeschlossenen Bürgerinitiativen die zuständigen Behörden auf, Warnschilder mit Hinweisen auf die gesundheitlichen Gefahren in der Umgebung von Mastställen aufzustellen.


Wir sehen hier eine Pflicht der Behörden im Sinne von Gefahrenabwehr und Vorsorgegrundsatz entsprechend des Bundesimmissionschutzgesetztes speziell gefährdeten Menschen mit Vorerkrankungen (Atemwegserkrankungen, geschwächtem Immunsystem etc.) die Möglichkeit zu geben, diese Gefahrenbereiche an Hand des Warnschildes zu erkennen und gegebenenfalls zu meiden. Unsere Forderungen wurden heute von pro M.U.T. an die Städte Springe und Elze sowie den Landkreis Hildesheim geleitet.
Zur Pressemitteilung
KLICK für mehr Informationen







31. Mai 2012 NDZ.de, proM.U.T. e.V.
Alvesrode und Völksen
Landwirte wollen 5700 Schweine halten

Wie die NDZ heute berichtet wird im Stadtgebiet Springe weiter fleißig an einer Ausweitung von Massentieranlagen geplant. Teilweise sind die Anlagen schon in Betrieb, teils bereits genehmigt.
Mit einer Bauvoranfrage für 1.400 Mastschweine in Alvesrode ist die größte Anlage Springes in Planung.
Stück für Stück scheint sich Springe zu einem Zentrum von Mastanlagen zu entwickeln.  proM.U.T. wird die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen und gegebenenfalls kritisch begleiten.  Zu hoffen bleibt, dass die Verwaltung der Stadt Springe nicht wieder übereilt ihr Einverständnis erteilt, sondern ihre Möglichkeiten zur Steuerung von Mastanlagen in der weiteren Entwicklung voll ausschöpft.

Eine Übersicht über Massentierhaltung und Mastbetriebe in Springe kann folgender teilweise anonymisierter Tabelle entnommen werden
(Quelle Stadt Springe auf eine Anfrage von proM.U.T. vom 18. Mai 2012):

Klick auf Tabelle öffnet größere Ansicht


Zum NDZ Artikel
KLICK für mehr Informationen

MitMachen und unterstützen 
pro M.U.T.  Verein für Menschen, Umwelt, Tiere e.V. KLICK für mehr Informationen


 





29. April 2012 proM.U.T. e.V.
"Tag der Vereine" in Springe
Viel Spaß und strahlende Gesichter
Am Sonntag präsentierte sich 
pro M.U.T. - Der Verein für Menschen Umwelt Tiere erstmals beim "Tag der Vereine" in Springe. Für unseren Pavillon hatten wir Informationen zum Thema Massentierhaltung vor allem aber Bastelaktionen für Kinder und "Schnupperproben" aus unserer Umwelt vorbereitet.  Während sich gleich viele Kinder wie Jugendliche und Erwachsene vom Erschnuppern und Erkennen von Raps, Pilzen, Moos, Bärlauch, Honig, Holz und vielen anderen Stoffen herausgefordert fühlten, sorgte das Ausschneiden und Zusammensetzen von Tiermasken für strahlende Gesichter bei Kindern und Eltern. Stolz wurde die Hunde-, Hirsch- oder Hasemaske präsentiert und gleich aufgesetzt. Der Renner war allerdings eindeutig die Schmetterlingsmaske.
Vielen Dank an alle Besucher für ihr Interesse an unseren Aktionen und unserem Verein. Wir sind sicher, Sie hatten genau so viel Spaß wie wir.

Bilder von unserem Stand finden Sie hier

Ein Video von Felix Huppert und der NDZ von der gesamten Veranstaltung finden Sie unter NDZ.de






20. April 2012 proM.U.T. e.V.
Mastställe in Boitzum:
Stadt Springe widerruft ihr Einvernehmen


Laut Protokol der Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses am Dienstag, 17. April 2012 hat die Stadt Springe die Erteilung ihres Einvernehmens zu dem Bauvorhaben Hähnchenmastställe in Boitzum widerrufen.
Mehr als 600 Widersprüche gegen das Maststallprojekt hatten zunächst die Region Hannover als Genehmigungsbehörde veranlasst ihre Entscheidung, dass keine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) notwendig ist, zu revidieren. In der Folge dieser Entscheidung hat nun die Stadt Springe ihr Einvernehmen zurückgenommen.

Warum die Stadt Springe 2010 so überhastet ihr Einvernehmen hergestellt hat erschließt sich uns bis heute nicht. Damals war nach Antragseingang des Genehmigungsverfahrens nach BImSchG bei der Stadt Springe am 28.4.2010 bereits mit Schreiben vom 6.5.2010, also nur 8 Tage später, das Einvernehmen erteilt worden.  Über mögliche planungsrechtliche Steuerungsmöglichkeiten bei Intensivtierhaltung wurde im Bau- und Planungsausschuss gar erst am 17.8.2010 gesprochen und abgestimmt. Der Ortsrat Holtensen-Boitzum als Vertretungsgremium der betroffenen Bürger wurde erst am 27.5.2010 informiert.

Eine genauere Prüfung vor der Erteilung des Einvernehmens wäre schon 2010 notwendig gewesen. Wie notwendig, kann am Untersuchungsrahmen zur nun anstehenden Umweltverträglichkeitsprüfung zu den Boitzumer Mastställen nachvollzogen werden.






20. März 2012 proM.U.T. e.V.
Umfangreiche Untersuchungen notwendig

Heute fand in Hannover der Scoping Termin für die Umweltverträglichkeits -
prüfung der geplanten Boitzumer Mastställe statt. Stellvertretend für die uns unterstützenden Gegner der Mastställe war proM.U.T. zu diesem Termin eingeladen.
Die Region Hannover stellte unmissverständlich klar, dass die Durchführung einer UVP notwendig ist.
Die beteiligten Fachbereiche der Region Hannover und des Landkreises Hildesheim stellten ihre Vorstellungen des notwendigen Untersuchungsrahmenes der UVP vor. Diese entsprachen weitgehend den Vorstellungen von proM.U.T., die bereits im Vorfeld des Termins der Region schriftlich mitgeteilt worden waren. Ausdrücklich möchten wir uns auch an dieser Stelle nochmals bei Rechtsanwalt Werner und Herrn Wilhelm vom BUND bedanken.
Der Versuch des Anwalts des Bauherren, die Notwendigkeit einer Umweltverträglichkeitsprüfung doch noch in Frage zu stellen, wurde sowohl von der Region Hannover als auch von proM.U.T. entschieden zurückgewiesen.





28. Februar 2012 proM.U.T. e.V.
Genehmigungsverfahren wird fortgesetzt

Leider scheint sich unsere Hoffnung, dass der Stallbau in Boitzum vom Bauherren aufgegeben wird, nicht zu erfüllen.

Im März wird das Antragsverfahren mit einem Scoping Termin fortgesetzt. Hierbei handelt es sich um den ersten Schritt in einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). Es wird sowohl der räumliche (Biotope, Wälder, Gewässer) als auch der inhaltliche (auf was genau soll geprüft werden?) Rahmen der anstehenden Untersuchungen festgelegt. Die Umweltverträglichkeitsprüfung stellt eine hohe Hürde für eine Genehmigung dar.
proM.U.T. wurden zu diesem Termin von der UVP-Leitstelle der Region Hannover eingeladen. Wir  werden die Möglichkeit zur Teilnahme natürlich nutzen. Ebenfalls eingeladen wurden die Verbände, die uns unterstützt haben (BUND, NABU, LBU). Diese Verbände werden uns auch weiterhin zur Seite stehen. Daneben werden wir ebenfalls weiterhin auf die rechtliche Beratung durch die Anwaltskanzlei Werner/Kremer aus Berlin und unseren Gutachter Herrn Haverkamp setzen, um auf alle Entwicklungen vorbereitet zu sein.

Natürlich geht unser Widerstand gegen diese und andere Mastanlagen weiter. Und natürlich hoffen wir weiter, dass die Boitzumer Ställe keine Aussicht auf eine Baugenehmigung haben.





02. Februar 2012 Amtsblatt Nr. 3  Region Hannover
Bekanntmachung im Amtsblatt







25. Januar 2012 proM.U.T. e.V.
Erörterungstermin Boitzum abgesagt
Ein ermutigender Teilerfolg
Wie heute bekannt wurde ist der Erörterungstermin zu den geplanten Hähnchenmastanlagen für fast 80.000 Tiere in Boitzum von der Region Hannover abgesagt worden. Durch ca. 700 Einwendungen gegen das Bauvorhaben hat sich die Sachlage  und damit die Einschätzung so verändert, dass nun eine Umweltverträglichkeitsprüfung in Betracht zu ziehen ist. Dadurch wird sich das weitere Genehmigungsverfahren deutlich, unter Umständen ein Jahr, verzögern. Der Ausgang eines solchen Verfahrens in Bezug auf eine Genehmigung muss als sehr ungewiss eingeschätzt werden.
Die veränderte Sachlage im Genehmigungsverfahren wie auch der beharrlich andauernde Widerstand gegen die Mastanlagen bietet nach Einschätzung von 
pro M.U.T. e.V. nun allerdings auch für den Bauherren die Möglichkeit sein Bauvorhaben nochmals in Ruhe zu überdenken. Da am Ende einer Umweltverträglichkeitsprüfung nach unserer Ansicht nur ein Ablehnungsbescheid stehen kann, wäre jetzt der richtige Zeitpunkt sich zum Wohle aller von dem Bauvorhaben zu verabschieden.

Pressemitteilung proM.U.T. e.V. KLICK für mehr Informationen
Pressemitteilung des BUND KLICK für mehr Informationen
Pressemitteilung der Region Hannover KLICK für mehr Informationen






22. Januar 2012 proM.U.T. e.V.
Vorbereitungen für den Erörterungstermin fast abgeschlossen

Während einige Mitglieder von proM.U.T. die Kontakte zu anderen Vereinen und Bürgerinitiativen anläßlich der Demonstration in Berlin pflegten und ausbauten wurden gleichzeitig von anderen die Vorbereitungen auf den Erörterungstermin am 8. Februar 2012 in Hannover vorangetrieben.
Wir sind gut aufgestellt und werden unsere Gründe gegen die Mastställe in Boitzum sachlich und konsequent vortragen.
Unterstützen Sie uns durch Ihre Beiträge oder Anwesenheit in
Hannover, Haus der Region
Hildesheimer Straße 18
Raum N 001
am 8. Februar 2012 ab 9.00 Uhr





21. Januar 2012
proM.U.T. bei der Demonstration in Berlin

Auch in Berlin waren wir vertreten, denn "Wir haben es satt!".
Bilder finden Sie hier
KLICK für mehr Informationen
Unsere Pressemitteilung KLICK für mehr Informationen
Die Springer Gruppe traf in Berlin auch den Bundestagsabgeordneten Dr. Matthias Miersch, der ebenfalls an der Veranstaltung teilnahm.





18. Januar 2012
proM.U.T. bei der Skulpt(o)ur in Hannover




In einem Zeitungsartikel vom 19. Januar 2012 berichtet die HAZ über diese Veranstanltung. Die dort genannte Zahl von 650.000 Einwendungen gegen die Mastställe in Springe, Boitzum korrigeren wir hiermit "ganz leicht" nach unten. Tatsächlich wurden 620 Einwendungen bei der Region abgegeben.





15. Dezember 2011 Region Hannover Pressemitteilung

Maststall in Groß Munzel genehmigt

Der Neubau von zwei Mastställen mit je 42.400 Tierplätzen in Bodenhaltung in Groß Munzel wird mit weitreichenden Auflagen und Vorgaben insbesondere zum Brandschutz genehmigt.
Im Dezember 2010 hatte die Region Hannover die Auflagen für den Brandschutz bei großen Tierhaltungsanlagen präzisiert und hat diese jetzt im Verfahren durchgesetzt. Beim Bau der Mastställe muss der Antragsteller nun unter anderem eine Brandmeldeanlage, einen Rauchabzug, eine Rettungsfläche für die Tiere und eine ausreichende Löschwasserversorgung vorsehen. Zudem wird der Stall mit einem deutlich brandfesteren Material errichtet als dies zunächst vorgesehen war.

Weitere Auflagen, wie der Einbau von Filteranlagen, seien zunächst nicht vorgesehen. Bei sich ändernder Gesetzeslage oder bei Vorliegen  neuer technischer oder wissenschaftlicher Erkenntnisse zu einem späteren Zeitpunkt , müsste dann gegebenenfalls eine Nachrüstung der Anlage beispielsweise mit Filtern erfolgen, so die Region in ihrer Pressemitteilung.

Die Genehmigung wird voraussichtlich am 22. Dezember 2011 öffentlich bekannt gemacht, Widersprüche sind noch einen Monat nach Ablauf der Auslegungszeit möglich.


Pressemitteilung der Region Hannover  
KLICK für mehr Informationen

Stellungnahme von  proM.U.T. e.V. zur Genehmigung der Mastställe KLICK für mehr Informationen

Weitere Links:
NDR.de  

Presseschau der BI Groß Munzel






03. Dezember 2011, NDZ.de, proM.U.T. e.V.
Maststallbau Boitzum erst 2013?
Diese Frage stellt ein Artikel in der Neue Deister Zeitung vom Sonnabend. Seit der ersten Veröffentlichung der Baupläne sind mehr als eineinhalb Jahre vergangen. Mit einem Baubeginn sei auf Grund der vielen (620) Einwendungen gegen das Vorhaben frühestens im Herbst 2012 zurechnen, vielleicht auch erst 2013.

Der in dem Artikel  vertretenen Meinung, dass die Gegner dies als Grund sehen könnten "aufzuatem" können wir uns allerdings nicht anschließen. Ein durch das Genehmigungsverfahren bedingter Aufschub des Baubeginns ist nicht das Ziel von proM.U.T. Vielmehr ist es unser erklärtes Ziel diesen Maststallbau sowie auch andere mit den uns zur Verfügung stehenden Mittel zu verhindern.

Bauherr H. Deiters halte an seinen Bauplänen nach wie vor fest, so die NDZ. Das ist sein gutes Recht, genau so wie es unser Recht ist  alle Mittel auszuschöpfen, um das Projekt zu kippen und unsere Hoffnung nicht aufzugegen, dass  sich der Bauherr eines Besseren besinnt und die rund eine Million Euro besser in die Zukunft investiert. Die anstehende Weihnachtszeit wäre ein guter Zeitpunkt  dafür.





30. Oktober 2011 proM.U.T. e.V.
Maststall Boitzum
Zahl der Einwendungen steigt auf 620

Wie die Neue Deister Zeitung am Samstag berichtete ist die Zahl der Widersprüche gegen die Hähnchenmastanlagen in Boitzum auf nun wohl endgültige 620 gestiegen.

Die Anzahl hatte sich abermals erhöht, nachdem die bei der Stadt Springe und der Stadt Elze direkt eingereichten Einwendungen nun bei der Region Hannover eingetroffen sind.  Die ersten Einwender berichten uns, dass sie bereits Eingangsbestätigungen bekommen haben.

proM.U.T. sieht  sich durch diese überwältigende Unterstützung sowohl in der Sache wie auch der Art und Weise wie wir uns gegen diese Form von Massentierhaltung engagieren bestätigt.
Wir werden beharrlich und konsequent weitermachen. 







25.Oktober 2011 proM.U.T. e.V.
Ca. 480 Widersprüche gegen Mastställe

Laut Auskunft der Region Hannover von heute sind insgesamt ca. 480 bis 500 Einwendungen fristgerecht eingegangen. An dieser Stelle nochmal einen  herzlichen Dank an alle, die den Bau von Riesenmastställen in der freien Landschaft nicht einfach so hinnehmen wollen und Widerspruch eingelegt haben.

Der Erörterungstermin ist laut Auskunft von heute ebenfalls weiterhin in Räumen der Region Hannover geplant. Gegenteilige Aussagen in der örtlichen Presse sind nicht zutreffend.

Allerdings wird sich proM.U.T. in der nächsten Zeit dafür einsetzen, dass der Erörterungstermin doch noch nach Springe verlegt wird. Gerade wegen der großen Anzahl von Widersprüchen aus Springe und den Ortsteilen Wülfinghausen, Holtensen und Boitzum, sowie den Elzer Ortsteilen Wittenburg und Sorsum sollte an dieser Stelle noch einmal nach Alternativen zum Veranstaltungsort Hannover gesucht werden.
Für viele einheimische, vor allem auch ältere, Einwenderinnen und Einwender ist der Weg nach Hannover (vor allem bei unsicheren Witterungsverhältnissen im Februar) erschwert und es sollte niemand ausgeschlossen sein, der diese Veranstaltung besuchen möchte oder gar selbst seine Argumente vortragen möchte.


12. Oktober 2011 proM.U.T. e.V.
Ende des Auslegungszeitaumes
Widersprüche bis 24. Oktober möglich

Am Montag endete die öffentliche Auslegung der Antragsunterlagen zu den geplanten Mastställen in Boitzum. Widersprüche können allerdings nach wie vor noch bis einschließlich Montag, den 24. Oktober 2011 eingereicht werden.

Der Presse war gestern zu entnehmen, dass erst 6 Einwendungen bei der Region Hannover eingegangen sind. Alle, die Widersprüche an unseren Ständen unterschrieben haben brauchen sich keine Sorgen zu machen. Wir sammeln noch weiter Einsprüche und werden sicherstellen, dass diese alle zusammen fristgerecht bei der Genehmigungsbehörde eingehen. Es sind noch 13 Tage Widerspruchsfrist. Also genug Zeit auch für
DEINE Unterschrift gegen Massentierhaltung in Boitzum
.


Zum Beispiel am Freitag, den 14.10.,
ab ca. 12 Uhr bis 18 Uhr am Amtsgericht Springe. Dort wird voraussichtlich die letzte Gelegenheit sein direkt bei uns am Info-Stand eine Einwendung zu unterschreiben und so das eigene Porto zu sparen.

Jetzt sofort einen Widerspruch erstellen






07. Oktober 2011 proM.U.T. e.V.

Gaaanz  kurzfristig:
Weitere 44 Widersprüche
gegen Mastställe in Boitzum


Ganz kurzfristig gab es heute Nachmittag in Springe wieder die Möglichkeit Einspruch gegen die Mastställe in Boitzum einzulegen.

44 Passanten nahmen vor Ort die Gelegenheit  an unserm Stand wahr.


Es ist uns ein besonderes Anliegen, dass so viele Widersprüche wie möglich gerade auch aus Springe und den Ortsteilen kommen.  Darum möchten wir schon jetzt auf einen weiteren Termin hinweisen:


am Freitag, den 14. Oktober steht unser Stand noch einmal ab 10 Uhr bis 18 Uhr am Amtsgericht Springe.

Darüber hinaus besteht natürlich nach wie vor die Möglichkeit über diese Internetseiten einen Widerspruch zu erstellen. Der letzte Termin für den Eingang der Einsprüche bei der Region Hannover ist der 24. Oktober (einschließlich).
Wer das Porto sparen möchte dem empfehlen wir unseren Info-Stand am 14. Oktober. Alle dort unterschriebenen Widersprüche schicken wir für Sie fristgerecht an die Genehmigungsbehörde bei der Region Hannover.







03. Oktober 2011 proM.U.T. e.V.
Mastställe in Springe, Boitzum für fast 80.000 Hähnchen
Erstellung von Widersprüchen  ab sofort möglich

Ab heute ist es möglich über unsere Internetseiten Widersprüche (Einwendungen) gegen die geplanten Mastställe in Boitzum zu erstellen.
Wir stellen dabei verschiedene Alternativen für Widersprüche zur Verfügung. Es können Word-Dateien heruntergeladen werden oder es kann nach Auswahl von Argumenten gegen die Mastställe sowie hinzufügen eigener Argumente ein kompletter individueller Widerspruch erstellt werden.
Natürlich bleibt es Ihnen freigestellt  einen eigenen Widerspruch zu verfassen oder unsere Dateien dabei als Vorlage zu benutzen und nach Ihren Wünschen zu verändern. Sollten Sie Fragen oder Vorschläge haben schicken Sie bitte eine Nachricht.

Das Einlegen eines Widerspruches gegen die Mastanlagen ist unabhängig vom jeweiligen Wohnort. Das heißt, jedermann kann sich beteiligen.

Was wir Ihnen nicht abnehmen können:
Jeder Widerspruch muss nach dem Ausdrucken mit Ihrem Absender, Datum und Unterschrift versehen werden und natürlich abgeschickt werden.
Springer und Elzer Bürgerinnen und Bürger können ihre Einwendungen direkt bei der jeweiligen Verwaltung abgeben.
Die Region Hannover hat uns freundlicherweise zugesagt, dass alle, die in diesem Genehmigungsverfahren einen Widerspruch schicken, eine Eingangsbestätigung bekommen.





02.Oktober 2011 proM.U.T. e.V.
Info - Stand in Springe
Bereits 48 Widersprüche in 4 Stunden

Als unerwartet großen Erfolg werten wir unseren 5. Info-Stand von gestern in Springe. Innerhalb kurzer Zeit nahmen 48 Bürgerinnen und Bürger unser Angebot an, eine allgemeine Einwendung (Widerspruch) gegen die geplanten Mastställe in Boitzum zu unterschreiben. Aufgrund des großen Interesses und Zuspruches bei den bisherigen Ständen (auch in Elze) hatte wir auf eine gute Beteiligung gehofft. Das Ergebnis vom Samstag übertrifft allerdings unsere kühnsten Erwartungen.

Wie geht es weiter?
Jedermann (unabhängig von seinem Wohnort) kann in den nächsten Tagen bis zum 24. Oktober einschließlich auf dieser Internetseite einen Widerspruch gegen die beantragten Mastställe in Boitzum erzeugen. Es wird Vorlagen geben, die mit persönlichen Gründen ergänzt werden können. Wer möchte kann sich auch unserer Mustereinwendung anschließen oder natürlich seine eigene Einwendung formulieren (die notwendigen Daten, Adressen finden Sie dann auch hier). Eine genaue Anleitung folgt bei Start der Aktion am Montag, 3. Oktober 2011.





30. September 2011
Einwendungen (Widersprüche) gegen den Maststallbau in Boitzum

Am morgigen Samstag, 1. Oktober, ab 9 Uhr haben alle Interessierten die Möglichkeit sich gegen die geplanten  Mastställe für fast 80.000 Hähnchen auszusprechen und an unserem Info-Stand auf dem Marktplatz entsprechende Widersprüche zu unterschreiben.
Das Wetter wird schön. Genießen Sie in die Innenstadt von Springe und besuchen Sie uns an unserem Stand auf dem Marktplatz.






25. September 2011
Halbzeit bei der Auslegung der Antragsunterlagen

Noch bis zum 10. Oktober dauert die Auslegung der Antragsunterlagen zum Maststall in Boitzum. Anschließend besteht noch bis einschließlich 24. Oktober 2011 die Möglichkeit schriftlich eine  Einwendung (Widerspruch) an die Stadt  Springe oder Elze oder an die Region Hannover zu schicken.
proM.U.T.  bereitet entsprechende Mustereinwendungen vor, die demnächst auf diesen Internetseiten abgerufen werden können. Auf Grund des Umfanges der Unterlagen (rund 400 Seiten) rechnen wir mit der Fertigstellung etwa ab dem 1. Oktober.

Jedermann kann eine Einwendung  einreichen. Die Mustereinwendungen können verändert oder ergänzt oder einfach so belassen werden wie sie sind.
Wichtig ist, dass sie mit dem eigenen Absender versehen und eigenhändig unterschrieben am besten per Post an die angegebenen Stellen geschickt oder dort persönlich abgegeben werden.






22. September 2011 proM.U.T. e.V.
3. und 4. proM.U.T. Info-Stand

Am 16. und 22. September fanden der 3. und 4. Info-Stand zu den Mastställen in Boitzum in Springe und Elze statt.
Fazit:
Die meisten Menschen mit denen wir gesprochen haben sind gegen die Mastställe und ihre Folgen für uns alle eingestellt. Das Interesse ist groß.
Wenige sind eher dafür und ganz wenige stehen uns ablehnend gegenüber.
Erstaunlich viele Menschen sehen auch die Notwendigkeit ihr Verbraucherverhalten zu ändern und sind dazu bereit, auch wenn sie dann mehr Geld für Nahrungsmittel ausgeben müssen.
Die tolle Resonanz  ermuntert uns schwungvoll weiterzumachen - beim nächsten Info-Stand in Springe, Samstag, 01. Oktober, ab 9 Uhr auf dem Marktplatz






04. September 2011 proM.U.T. e.V.
Zweiter proM.U.T. Info-Stand in Springe

Viel Sonne und eine entspannte Atmosphäre prägten einen herrlichen Vormittag in Springe.
Der zweite proM.U.T. Info-Stand zum Maststallbau in Boitzum lockte viele Interessierte am Samstag an unseren Stand auf dem Marktplatz. Besonders erfreut waren wir über die hohe Anzahl an Bürgerinnen und Bürgern, die bereits von dem geplanten Stallbau erfahren hatten und unsere zusätzlichen Informationen interessiert annahmen.
Eine große Anzahl von Besuchern berichtete, dass sie den TV Beitrag der ARD über die Firma Wiesenhof gesehen hatten und zeigten sich entsprechend angewidert von den Zuständen speziell in der Geflügelmast.
Ein weiteres oft erwähntes Thema war die geplante Biogasanlage in Springe, die viel Skepsis hervorruft. Zu weiteren Fragen zu diesem Thema verweisen wir an die örtliche Interessengemeinschaft, da unser Themenschwerpunkt zur Zeit die Massentierhaltung ist und wir uns nicht in weiteren komplexen Themen verzetteln wollen.
Natürlich gab es auch diesmal (einige wenige) Befürworter, die eine weitere Ausweitung der Massentierhaltung für notwendig halten. Wir hoffen, dass ihnen unsere Argumente zumindest einen Anlass geben konnten, ihre Position nochmals zu überdenken.

Unterstützt wurden wir diesmal wieder von Vertretern der BI Groß-Munzel und von Frau Maria Groß, Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung e.V. aus Hannover. Vielen Dank.


Unser nächster Info-Stand wird am Freitag, den 9. September in Elze (am Rathaus) von 9 bis 13 Uhr aufgebaut. Dazu laden wir schon jetzt alle Interessierten herzlich ein.

Einige Photos finden Sie hier




27. August 2011 proM.U.T. e.V.
Erster proM.U.T. Info-Stand in Elze

In Elze fand heute Vormittag der erste einer Reihe von Informationsständen zum Bau der geplanten Geflügelmastställe in Boitzum statt.

Warum veranstaltet proM.U.T. einen Stand in Elze, der Stallbau ist doch in Boitzum, einem Stadtteil von Springe geplant?

Durch die räumliche Nähe sind Ortsteile beider Städte
von dem Bauvorhaben betroffen, nämlich Wülfinghausen, Holtensen, Boitzum auf Springer sowie Wittenburg und Sorsum auf Elzer Seite. Die Probleme, die Mastställe verursachen machen aber weder an Stadt noch an Landkreisgrenzen halt. So erschien es uns folgerichtig, unsere Info-Stände sowohl in Springe als auch in Elze zu veranstalten.

Trotz des regnerischen Wetters war der Stand gut besucht und wurde interessiert angenommen. Viele Bürgerinnen und Bürger konnten wir mit unserem Informationsmaterial für die Thematik 
der Massentierhaltung und des Maststallbaus vor unserer Haustür  sensibilisieren. Dabei kam es zu fruchtbaren Diskussionen sowohl mit Befürwortern als auch Gegnern der geplanten Mastanlage.
Wir betrachten unser Ziel
als erreicht , die öffentliche Wahrnehmung des Themas zu verstärken, und werden dies in den nächsten Wochen mit weiteren Info-Ständen in Springe und Elze fortsetzen.
Unser Dank geht an die Vertreter der Bürgerinitiative Groß-Munzel und der Bürgerinitiative "Keine Legehennenfabrik im Külftal!" für ihre Beteiligung. Ein besonderer Dank auch an Frau Peters für die leckere Stärkung.

Der nächste Stand wird am Samstag, den 3. September in Springe (Marktplatz) von 9 bis 13 Uhr aufgebaut. Dazu laden wir schon jetzt alle Interessierten herzlich ein.


Einige Photos finden Sie hier





24. August 2011 proM.U.T. e.V.
proM.U.T. Info-Stände in Springe und Elze
In der Zeit vom 27. August bis zum 1. Oktober 2011 veranstaltet proM.U.T. insgesamt 6 Mal  Informationsstände zum geplanten Maststallbau in Springe - Boitzum.

Die Stände werden in Springe auf dem Marktplatz oder am Amtsgericht und in Elze am Rathaus zu finden sein.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger finden auf unserem Stand Informationsmaterial und/oder können mit uns zum Thema Maststallbau in Boitzum oder Massentierhaltung allgemein ins Gespräch kommen.

Die Informationsstände finden parallel zur geplanten Auslegung der Bauunterlagen der Mastställe in Boitzum statt. Ein genaue Termin, wann die Unterlagen bei der Stadt Springe, der Stadt Elze oder der Region Hannover eingesehen werden können, steht allerdings immer noch nicht fest. Der Termin ist in den letzten Wochen bereits mehrfach verschoben worden.

Die Termine und Zeiten unserer Info-Stände finden Sie hier als .pdf

Elze            Sa.    27. August 2011           9 - 13 Uhr    am Rathaus
Springe      Sa.    03. September 2011    9 - 13 Uhr    auf dem Marktplatz
Elze            Fr.     09. September 2011    9 - 13 Uhr    am Rathaus
Springe      Fr.    16. September 2011     9 - 13 Uhr    am Amtsgericht
Elze            Do.    22. September 2011    13 - 17 Uhr  am Rathaus
Springe      Sa.    01. Oktober 2011          9 - 13 Uhr    auf dem Marktplatz






11. August 2011 proM.U.T. e.V.

Überraschende Antwort auf proM.U.T. Leserbrief

Mit Unverständnis haben wir heute eine Antwort eines Lesers auf unseren Leserbrief zur Kenntnis genommen, der letzte Woche in der Zeitschrift "Land&Forst" veröffentlicht wurde.
Wir geben die Antwort hier wieder. Ein Kommentar erübrigt sich. Der Name des Verfassers wurde von uns unkenntlich gemacht.
 





02. August 2011 proM.U.T. e.V.
Mastställe in Boitzum:
Bekanntmachung verschoben

Die Auslegung der Bauunterlagen zum Maststall in Boitzum wird nicht wie zuletzt in der hiesigen Presse zu lesen war am 8. August, sondern erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

Als voraussichtlichen Termin für die entsprechende Bekanntmachung nannte die Region Hannover die Woche nach den Sommerferien (22. bis 26. August). Eine Auslegung der Antragsunterlagen kann  frühestens 1 Woche nach der Bekanntmachung erfolgen.
Ab dem Termin der Auslegung haben dann alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit die Unterlagen einzusehen (voraussichtlich sowohl bei der Region Hannover als auch bei der Stadt Springe) und innerhalb von 6 Wochen ihre Einwendungen gegen die in Boitzum geplanten Hähnchenmastställe einzureichen.
Der Erörterungstermin , an dem alle Einwender die Möglichkeit haben ihre Einwendungen zu erläutern, wird nach der jetzigen Planung der Region Hannover im Januar 2012 statt finden.


pro M.U.T. wird allen Interessierten Informationen zum weiteren Fortgang des Verfahrens, zu den geplanten Mastställen in unserer Nachbarschaft und zur Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bereitstellen.

Für eine Unterstützung oder eine Mitarbeit gegen agroindustrielle Massentierhaltung ist eine Mitgliedschaft im Verein pro M.U.T.  nicht notwendig. Wir freuen uns über jedes neue Mitglied, darüber hinaus sind aber auch alle willkommen, die einfach nur mithelfen wollen, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um die Ställe samt ihrer negativen Auswirkungen zu verhindern. Sie erreichen uns per mail oder Telefon (0176 44665958)

Bei Fragen und für Anregungen stehen wir gern zur Verfügung.





23. Juli 2011 proM.U.T. e.V. 

Offener Leserbrief

zu Kommentaren, Stellungnahmen, Artikeln von Landvolk und "Land&Forst"

Verschiedene teilweise unsachliche und auch diffamierende Veröffentlichungen in der Zeitschrift "Land&Forst" beantworten wir heute mit einem offenen Brief.

Alle öffentlich zugänglichen Artikel und Kommentare, auf die wir uns beziehen  finden Sie hier als Link, die anderen Veröffentlichungen sind in "Land&Forst" erschienen:






16. Juli 2011 proM.U.T. e.V.

pro M.U.T.  bei "HAZ vor Ort in Elze"

Mitglieder von proM.U.T. waren am Samstag beim Infostand der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung in Elze vertreten.
"Was bewegt die Bürger vor Ort?" war das Motto. Für uns stand ganz klar der geplante Maststallbau in Boitzum im Vordergrund.  Soweit das in der kürze der Zeit möglich war konnten wir den zuständigen Redakteur Abu Ajamieh unsere Position erläutern. Zeitweilig entwickelten sich auch Diskussionen mit anderen Besuchern des Infostandes.
Der Artikel in der HAZ gibt einen Eindruck wieder.
KLICK für mehr Informationen

Photos gibt es  hier  




25. Juni 2011 proM.U.T. e.V.

Als Mitglied der
CI {CalenbergerInitiativen} - Netzwerk gegen Massentierhaltung
gehört  pro M.U.T.   nun dem  Koordinationskreis des bundesweiten Netzwerkes
Bauernhöfe statt Agrarfabriken an.

Die Aufnahme der CI wurde während des Bundestreffens des Netzwerkes am 25. Juni in Hannover einstimmig beschlossen.
Weiter wurden der EED, die Albert-Scheitzer-Stiftung, das Landesnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern und die BI Wietze neu aufgenommen.


Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit im Koordinationskreis des Netzwerkes und werden uns bemühen unsere Standpunkte konstruktiv in die weitere Arbeit einzubringen.
Dabei sehen wir uns vor allem als  Vertreter und Sprecher von Bürgerinitiativen und Vereinen, die direkt an der Basis gegen die Verbreitung von neuen Ställen für Massentierhaltung aktiv sind und ihre Erfahrung wie auch Probleme in den Koordinationskreis einfließen lassen.

Folgende Organisationen sind im Koordinationskreis vertreten:

ABL - Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft

BUND

DTSchB - Deutscher Tierschutz Bund

PROVIEH
- Verein gegen tierquälerische Massentierhaltung e.V.

EED - Evangelischer Entwicklungsdienst

Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt

BI Kontraindustrieschwein (Haßleben)

BI Billerbeck

BI Wietze

CI {CalenbergerInitiativen} - Netzwerk gegen Massentierhaltung





30. Mai 2011 proM.U.T. e.V,

Landesbauerntag in Cloppenburg

Der aktuelle Tierschutzplan von Landwirtschaftsminister Lindemann wurde auf dem Landesbauerntag in Cloppenburg von Ministerpräsident McAllister verteidigt. Niedersachsen stehe mit seiner Viehhaltung in einer hohen Verantwortung und unter besonderer Beobachtung der Öffentlichkeit, so McAllister. Und weiter:"Beachten Sie bitte immer auch, Tiere sind auch Geschöpfe Gottes."
Diese besonders hohe Verantwortung gegenüber den Tieren in der Massentierhaltung ist allerdings bei einigen noch nicht besonders ausgeprägt, wie folgendes Zitat  des Präsidenten des niedersächsischen Landvolkes, Werner Hilse, zeigt:

"Ich in meinem Leben bin mit allem schon konfrontiert, habe zehntausende von Ferkeln kastriert und auch Ferkelschwänze kupiert in meinem Leben, aber habe nicht das Gefühl gehabt, dass ich dem Tier wirklich ernsthaft große Schäden oder  Schmerzen zufüge."
Quelle Interview NDR, Hallo Niedersachsen KLICK für mehr Informationen

Wer angesichts der aktuellen Diskussionen um die Tierhaltung und den, wenn auch unzureichenden, Tierschutzplan von Minister Lindemann  vor laufender Kamera solche Äußerungen von sich gibt, dem darf man wohl tatsächlich jedes (Mit-) Gefühl für die ihm anvertrauten Tiere absprechen.

Weitere Informationen unter NDRinfo.de KLICK für mehr Informationen






27. Mai 2011 proM.U.T. e.V.

Zur Relevanz der Antibiotikaresistenz von EHEC

Seit einigen Tagen steht fest, dass der zur Zeit große Probleme bereitende EHEC Stamm gegen viele Antibiotika resistent ist.  Für die Behandlung der erkrankten Patienten spielt diese Tatsache nur eine untergeordnete Rolle. Denn der Einsatz von Antibiotika in der Therapie ist zumindest umstritten, da unter der Gabe von Antibiotika die Freisetzung von Giftstoffen aus den EHEC noch weiter gesteigert wird. Um das Gift aus dem Körper zu entfernen wird daher symptomatisch mittels einer Dialyse behandelt.

Weitaus wichtiger ist in diesem Fall, dass das Auftreten von antibiotikaresistenten EHEC ein weiteres Indiz für den viel zu unkritischen Einsatz von riesigen Mengen an Antibiotika in der Tierhaltung ist, denn dieser Mißbrauch eines auch für Menschen so wichtigen Medikamtes fördert die Resistenzbildung. Prof. Witte vom Rober-Koch-Institut in Werningerode fasst dies überaus treffend zusammen:„Sie (die Antibiotikaresistenz) ist diesmal eher so etwas wie ein Indikator und ein weiteres Beispiel dafür, wie weit Resistenzen sich inzwischen ausgebreitet haben.“

Das EU Parlament hat erst kürzlich einen Entschließungsantrag verabschiedet, in dem  dazu aufgefordert wird den routinemäßigen Einsatz von Antibiotika in der Landwirtschaft einzuschränken.

Zu diesem Thema auch ein Artikel in der FAZ.net  KLICK für mehr Informationen oder Bild.de KLICK für mehr Informationen

Weitere Informationen provieh.de KLICK für mehr Informationen

Wie können  Verbraucher sich schützen? Sowie weitere Fragen und Antworten  zu EHEC KLICK für mehr Informationen



14.05.2011

Vom 12. bis 14. Mai 2011 fand in Hannover die

Landessynode der 
evangelisch-lutherischen Landeskirche


statt. Ein Tagesordnungspunkt der Synode war am Freitag der 2. Bericht des
Umwelt- und Bauausschusses betr. Landwirtschaftliche Nutztierhaltung
(Eingabe der Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Michael Wietze/Steinförde).

Eine erste Zusammenfassung zu diesem Thema können Sie in der Berichterstattung
der Synode unter dem Titel:

"Bericht zur landwirtschaftlichen Nutztierhaltung" sowie unter
"Aussprache zur landwirtschaftlichen Nutztierhaltung" nachlesen.

pro M.U.T. bemüht sich seit längerer Zeit um eine persönliche Stellungnahme des neuen Landesbischofs Ralf Meister zum obigen Thema. In einem Brief vom 9. Mai ließ uns der Landesbischof wissen, dass an einer Stellungnahme zu theologischen und ethischen Perspektiven gearbeitet wird, die Kriterien zur
Beurteilung von landwirschaftlicher Tierhaltung, Stallbauten und Fleischkonsum
zur Verfügung stellen soll. Sobald uns das zugesagte Exemplar dieser Stellungnahme vorliegt, werden es hier veröffentlichen.






 30. April 2011 proM.U.T. e.V. SPRINGE

Informativer Rückblick auf ein Jahr

Engagement gegen Massentierhaltung


Auf den Tag genau ein Jahr ist es nun her. Am 30. April 2010 wurde erstmals über die Zeitung bekannt, dass in Springe / Boitzum ein riesiger Maststall für fast 40.000 Hähnchen gebaut werden soll. Ein zweiter gleichgroßer Stall soll folgen. Laut damaligem Zeitungsbericht die größte Anlage für Massentierhaltung in der Region Hannover.
Zeit also für einen Rückblick auf ein Jahr voller neuer Erkenntnisse und Erfahrungen für viele von uns, auf ein Fazit und einen Ausblick in die Zukunft. KLICK für mehr Informationen

Bitte unterstützen Sie uns.




01.04.2011    Unhaltbarer Zustand auf Argestorfer
                            Schweinemast - Baustelle

Unhaltbare Zustände fand der 1. Vorsitzende des NABU Wennigsen, Gerhard Krick, auf der in Bau befindlichen Schweinemastanlage in Wennigsen-Argestorf vor.
Bereits in der Planungsphase hatte das Bauvorhaben den Unwillen vieler Wennigser Bürger erregt und Bedenken bezüglich Umweltschäden verursacht. Immer wieder wurde jedoch versichert, dass die Genehmigung im gesetzlichen Rahmen erfolgt und die Regionsverwaltung die immissions-, naturschutz- und umwelthygienischen Belange sicherstellen würde.
Die Zustände auf der Baustelle sprechen eine andere Sprache.


Lesen Sie dazu den offenen Brief des NABU Wennigsen an die Region.

Schauen Sie sich die Fotos an.

Mehr zum Thema wird sicherlich in der nächsten Woche der Presse zu entnehmen sein.




 
30.03.2011  pro M.U.T.  Zur Kennzeichnungpflicht von Klonfleisch

KLONFLEISCH – KLONMILCH - Verbraucherschutz

Klonfleisch und -milch wird in der EU auch weiterhin nicht kenntlich gemacht. Der Verbraucher hat damit nicht die Möglichkeit sich gegen Klonfleisch zu entscheiden.

Hier einige Antworten zum Thema Klonfleisch:


Zum gleichen Thema  << tagesschau.de >>





22.03.2011    Maststallkarte Geflügel Norddeutschland aktualisiert

Die Darstellung der Mastställe für Geflügel (Hähnchen, Puten, Legehennen, Enten) in Norddeutschland wird immer erschreckender. Aktuell wurden ca. 50 weitere Ställe hinzugefügt (herzlichen Dank an Eckehard Niemann, Netzwerk Bauernhöfe statt Agrarfabriken, nicht nur für die Daten, sondern auch für seinen unermüdlichen Einsatz).

Egal ob bereits in Betrieb oder geplant - jeder Stall der agroindustriellen Massentierhaltung ist einer zu viel.

Zeigt euren Familien, Freunden, Bekannten und allen Interessierten was noch an geplanten Ställen auf uns zukommt. Alle Markierungen ohne Punkt bezeichnen einen Stall der sich gerade in Planung ist, Markierungen mit Punkt in Betrieb befindliche Mastanlagen.
Verbreitet die Karte über alle Kontakte, die euch möglich sind. Beachtet auch die anderen Karten. Hier der Link zur gerade aktualisierten Geflügelkarte << klick >>.




21.03.2011    Erster schöner Erfolg der TierSuche Springe

Gleich bei ihrem ersten Einsatz hat sich die Internetseite der von proM.U.T. initiierten TierSuche Springe bestens bewehrt.

Nur ganze vier Tage hat es gedauert, bis ein seit Anfang Februar in Springe verschwundener Kater durch die Vermittelung der TierSuche Springe wieder zu Hause war.
Natürlich ist das ein sehr glücklicher Umstand und ein so schnelles Auffinden eines vermissten Tieres kommt sicher selten vor. Dennoch freuen wir uns mit den Besitzern, dem Finder und allen Beteiligten das in diesem Fall alles so super gelaufen ist und natürlich auch, dass unser Konzept voll aufgegangen ist.

Wenn sie in Springe oder Umgebung ein Tier vermissen oder Ihnen ein Tier zugelaufen ist, wenden Sie sich an die TierSuche Springe. Wir versuchen auch Ihnen weiterzuhelfen. Der Service ist kostenlos.

Kontakt über die Internetseite der TierSuche Springe oder 05044 880655



16.03.2011    Weiteres Kartenmaterial verfügbar

Es wurden einige weitere Karten hinzugefügt:

  • Bestand an Schweinen in Deutschland nach Bundesländern
  • Bestand an Rindern in Deutschland nach bundesländern
  • Bestand an Biogasanlagen in Deutschland nach Bundesländern




21.02.2011    Schlachtbetriebe / Schlachtereien für Geflügel in
Norddeutschland

Zusätzlich zur bereits bestehenden Maststallkarte für Geflügel in Norddeutschland stellt proM.U.T. Verein für Menschen Umwelt Tiere e.V. nun eine aktuelle Karte mit Schlachtbetrieben / Schlachtereien für Geflügel in Norddeutschland zur Verfügung.
Eine aktualisierte Fassung der Maststallkarte wird in den nächsten Tagen erscheinen. << Karten ansehen >>




19.02.2011   Hähnchen aus Qualzucht in deutschen Mastställen?

Qualzucht von Nutztieren wird in Deutschland geduldet. Ohne Rücksicht auf ihre Gesundheit  ausschließlich auf Leistung gezüchtete Hähnchen (Broiler) werden täglich in deutschen Mastställen eingestallt. Ist das rechtlich wirklich so in Ordnung?  Das deutsche Tierschutzgesetz verbietet Qualzucht  im § 11b. Müsste der Qualzuchtparagraph daher nicht auch Auswirkungen auf die Genehmigungspraxis neuer Mastställe haben? Ein Beitrag zu Tierschutz, Qualzucht, Massentierhaltung und Qualmast. << mehr >>





28.01.2011   Sven Kindler, MdB, und Ulrich Schulze bei Radio Flora

Live Telefoninterviews mit Sven Kindler,  Bundestagsabgeordneter der Grünen, und Ulrich Schulze von proM.U.T.  vom 27.01.2011. Die Interviews zum Nachhören gibt es  <<hier >>.





23.01.2011   Fotos und Videos der Demo in Berlin

Unter dem Motto "Wir haben es satt - Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumpingexporten" haben am 22.1.2011 in Berlin 22000 Teilnehmer für eine grundlegende Reform der Agrarpolitik, die Abkehr von der industrialisierten Landwirtschaft und besseren Verbraucherschutz demonstriert.

Aus Springe waren Teilnehmer von proM.U.T. sowie der BI Luft-kennt-keine-Grenzen dabei. Weitere Teilnehmer der BI Pattensen, der BI Wennigsen, der BI Dedersen, Mitglieder des BUND und der Grünen füllten den vom BUND organisierten Bus bis auf den letzten Platz.

Bei der bislang größten Demonstration dieser Art zogen Bauern, Umweltschützer, Imker und Verbraucher gemeinsam vom Berliner Hauptbahnhof zur Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor. Mit 60 Bussen, Zügen und über 50 Traktoren waren Tausende Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet zu der Demonstration angereist. Getragen wurde die Veranstaltung von 120 Bauern- und Umweltverbänden, Bürgerinitiativen gegen Massentierhaltung und Gentechnik, sowie von Eine-Welt-Gruppen. 




14.01.2011    Pressemitteilung zur Vereinsgründung von proM.U.T.




05.01.2011
   Seit  heute ist  pro M.U.T.  ein eingetragener Verein.

Nachdem bereits im November des vergangenen Jahres die Anerkennung der Gemeinnützigkeit erfolgte ist mit der Eintragung beim Registergericht in Hannover nun der letzte Schritt der Vereinsgründung erfolgt.

Trotz der noch relativ kurzen Vereinsgeschichte ist pro M.U.T. bereits sehr aktiv.
So wurde auf Initiative des Vereins ein Netzwerk gegen Massentierhaltung, die "Calenberger Initiativen"  (kurz  "CI" ) zusammen mit Bürgerinitiativen, Mitgliedern und Vereinen aus Bad Münder, Barsinghausen, Diekholzen, Garbsen, Gehrden, Hannover, Neustadt, Nordstemmen, Pattensen, Seelze, Springe, Wennigsen und Wunstorf ins Leben gerufen.
Nicht zuletzt über diesen Zusammenschluss und seine Aktivitäten hat sich in der Region Hannover im Bereich der geplanten Massentieranlagen einiges bewegt. Beispielhaft sei hier das neue Brandschutzkonzept der Region erwähnt.

Neben dem Widerstand gegen die Massentieranlagen für Hähnchen und Puten in unserer Umgebung erstellt  pro M.U.T. zur Zeit eine Karte mit Mastställen für Geflügel, die ganz Norddeutschland umfassen soll. Unterstützung erhielten und erhalten wir dabei von attac Emsland, den Grünen und vielen Bürgerinitiativen und Menschen aus ganz Norddeutschland. Dieses Projekt wird uns noch eine ganze Weile begleiten.

Nicht unerwähnt bleiben soll hier  der noch inoffizielle Arbeitskreis TierSuche Springe. Er beschäftigt sich mit dem Aufbau einer zentralen Anlaufstelle für entlaufene, vermisste oder zugelaufene, gefundene Tiere im Bereich Springe und Umgebung.

Wer Interesse an unserer Arbeit und unseren Zielen hat oder auch eigene Ideen einbringen möchte, ist herzlich willkommen bei pro M.U.T. .

Mit ihrer aktivenoder passiven Mitgliedschaft im Verein oder einer Spende können uns gerne unterstützen.






01.12.2010 Radio Flora - Hannovers web-Radio

Live-Interview mit
Gabi Ruschmeier, Pressesprecherin der BI Wietze und
Ulrich Schulze von proM.U.T. Verein für Menschen, Umwelt, Tiere e. V.

Thema
Mastindustrie, Massentierhaltung, Schlachthof Wietze, Keimbelastungen, Bioaerosole, MRSA, aktuelle Entwicklungen in der Region Hannover, Termine

MP3 zum Nachhören oder als Download






Gastbeitrag von pro M.U.T. für die BI Dedensen        November, 2010

Der Realität ins Auge sehen

Die Kritik an der unsinnigen Ausweitung der Massentierhaltung, den unwürdigen Haltungsbedingungen der sogenannten Nutztiere wächst und wächst. Und sie ist berechtigt.

Sie hat einen regionalen und globalen Hintergrund. Immer mehr Menschen und Verbände erkennen, welche Fehlentwickelungen es im Bereich der agroindustriellen Massentierhaltung der letzten Jahrzehnte gegeben hat. Sie beginnen zu thematisieren, endlich – möchte man sagen, was schon lange in den entsprechenden Lobby – Organisationen der Nahrungsmittelindustrie bekannt war, aber worüber zu häufig nur hinter vorgehaltener Hand gesprochen wurde.

Auch in unserer Landesregierung ist der öffentliche Druck jetzt angekommen. Während in den letzten Monaten von Landwirtschaftsministerin Grotelüschen (CDU) immer wieder betont wurde, „Es gibt keine Tierschutz-Probleme in Geflügelmastbetrieben in Niedersachsen“, räumt das niedersächsische Agrarministerium jetzt erstmals gravierende Mängel in der Massentierhaltung ein. Bei der Mast von Hähnchen, Puten und bei Legehennen sollten die Bestimmungen verändert werden, sagte Staatssekretär Friedrich-Otto Ripke in einer internen Sitzung des Landtags-Fachausschusses. Und weiter: Die Landesregierung habe „einen wesentlichen Schritt nach vorn“ vor, weil auch Verbraucher immer mehr Wert auf Tierschutz legten. (Zitate aus Hannoversche Allgemeine Zeitung, HAZ, 18.11.2010)
Dieser letzte Satz entlarvt, dass Politik nur handelt, wenn der Verbraucher (Wähler) die Politiker in Gefahr bringt, nicht wiedergewählt zu werden. Die vielen anderen, genauso wichtigen Gründe, die einen Politikwechsel in der Massentierhaltung notwendig machen, spielen nur eine untergeordnete Rolle in der Weltsicht der Politiker. Dieser politischen Macht sollten sich alle Verbraucher (Wähler) bei den im nächsten Jahr anstehenden Kommunalwahlen bewußt sein.

Immerhin hat sich Grotelüschens Staatssekretär Ripke nun aber über die Auffassung seiner Ministerin und sicher auch über weite Teile der Geflügelindustrie hinweggesetzt, indem er, was lange überfällig war, die Mißstände in der Geflügelhaltung eingeräumt und benannt hat. Das ist gut so, aber eben nur ein erster kleiner Schritt in die richtige Richtung. Die Haltungsbedingungen für andere Nutztierarten werden weiterhin nicht erwähnt, aber es wird sicher nicht mehr lange dauern, bis auch in diesen Bereichen die Probleme, die hinreichend bekannt sind, aber eben auch gerne verschwiegen werden, den Weg in die breite Öffentlichkeit finden werden.
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Einige Zahlen zum Nachdenken ...

7 Milliarden        Menschen leben auf der Erde
925 Millionen     von diesen Menschen haben Hunger oder/und sind unterernähert
1,2 Milliarden     Übergewichtigen stehen
925 Millionen     Hungernde gegenüber

1/3    unserer Lebensmittel landet im Müll (Industrieländer).

Die Bevölkerung wächst schneller als die Getreideproduktion.

2,3 Milliarden Tonnen Getreide wurden weltweit 2009 geerntet (Mais, Weizen, Reis ...),
statistisch gesehen stehen jedem Menschen damit 328 kg/Jahr Getreide zur Verfügung, was ausreichend wäre.

Aber 1/3 dieses Getreides wird als Futtermittel der Massentierhaltung verwendet zur Befriedigung der Fleischgier der Menschen in den Industrienationen.

Die Menge der Masttiere müßte weltweit um knapp die Hälfte reduziert werden, um den Hunger mitzubekämpfen. Vorausgesetzt das Getreide steht den Hungernden zur Verfügung.

In Schnitzel umgerechnet heißt das, dass anstatt 8 "nur" noch 5 Schnitzel in der Woche für jeden Deutschen zur Verfügung stehen.

Die Hälfte der Deutschen wäre, laut  Umfragen, bereit weniger Fleisch zu essen, um die Ernährungssituation auf der  Erde zu verbessern.


(Quelle ARD Themenwoche "Essen ist Leben")

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Springe, Oktober 2010
  Verein für Menschen, Umwelt, Tiere e. V.