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11/2011
Ständig wird in letzter Zeit über den enormen Verbrauch von Antibiotika in der Tierhaltung, -mast berichtet. Vor allem die große Gefahr von Resistenzbildungen gegen die eingesetzten Antibiotika spielt dabei immer wieder eine beherrschende Rolle.

Was bedeutet dies alles für die menschliche Gesundheit? Was verbirgt sich hinter dem MRSA-Problem? 
Dieser Text wird versuchen sich diesen Fragestellungen in allgemein verständlicher Form zu nähern.

1. Antibiotika und ihre Anwendung bei Menschen
 

Auch wenn ihnen diese Eigenschaft häufig zugeschrieben wird:
 
Antibiotika sind keine Allheilmittel!

Ein bischen Schnupfen oder Husten sind kein Grund ein Antibiotikum zu verschreiben oder einzunehmen. Bei Erkältungen handelt es sich um Viruserkrankungen, bei denen Antibiotika unwirksam sind.
Hingegen sind Antibiotika bei bakteriellen Entzündungen und auf die jeweilige Infektion bezogene Auswahl des richtigen Antibiotikums, richtiger Dosierung und ausreichend langer Einnahmedauer ein mächtiges Medikament, dass Leben retten kann. Denn Antibiotika sind in der Lage Bakterien abzutöten oder deren Vermehrung zu verhindern und so zur Ausheilung von bakteriellen Infektionen (zum Beispiel von Entzündungen von Operationswunden) entscheidend beizutragen.
Leider werden in der täglichen Praxis viel zu oft bereits bei geringstem Anlass Antibiotika von den Patienten nachgefragt und von Ärzten auch verschrieben. Dieses Vorgehen muss schnellstens geändert werden, denn die Konsequenz aus dem viel zu häufigen (und auch falschen) Antibiokaeinsatz sind Resistenzbildungen, die sowohl in der Humanmedizin also auch in der Tiermedizin durch falschen Medikamenteneinsatz gefördert und beschleunigt werden. Dies führt uns zu der Frage:

2. Was ist Resistenzbildung gegen Antibiotika?
Antibiotika sind wirksam gegen durch Bakterien hervorgerufene Erkrankungen (Infektionen).

Daher zunächst ein paar Worte zu Bakterien.
Sie kommen seit Jahrmilliarden auf der Erde vor. Es gibt ca. 5000 bekannte Bakterienarten von denen ungefähr 200 Krankheiten hervorrufen können. Bakterien sind in der Lage sich sehr schnell zu vermehren und daher auch gut in der Lage sich veränderten Umgebungsbedingungen durch Veränderung ihrer Eigenschaften anzupassen.

Eine riesige Anzahl Bakterien befinden sich bei allen Menschen u.a. auf der Haut, im Mund und im Darm. Sie sind in der überwiegenden Zahl ungefährlich und sogar nützlich. Diejenigen Bakterien jedoch, die Krankheiten, Infektionen hervorrufen, stellen eine echte Gefahr für Menschen wie Tiere dar und können im schlimmsten Fall auch Todesursache sein. Dies kann nur verhindert werden, indem Antibiotika vorhanden sind und eingesetzt werden, die in der Lage sind, die krankmachenden Bakterien abzutöten oder deren Vermehrung zu verhindern.

Auf den Einsatz von Antibiotika reagiert ein Teil der Bakterien mit dem Aufbau von Schutzmechanismen gegen das Medikament. Diese Schutzmechanismen werden an die nächste Generation von Bakterien weitergegeben und immer weiter verbessert, bis das Bakterium es letztlich geschafft hat, eine Unempfindlichkeit gegen das eingesetzte Antibiotikum zu entwickeln. Es ist damit resistent geworden gegen ein oder mehrere oder eine ganze Gruppe von Antibiotika.
Dies bedeutet, dass bei einer Infektion mit dieser resistenten Bakterienart im schlimmsten Fall kein Antibiotikum mehr wirksam ist – mit allen Konsequenzen bis hin zum Tod der erkrankten Person.
Viele der heute üblichen Antibiotika wurden vor über 50 Jahren entwickelt. Entsprechend dem obigen Schema sind haben sich im Laufe der Jahre immer mehr resistente Bakterienarten entwickelt, immer mehr Antibiotika haben ihre Wirksamkeit ganz oder teilweise verloren. Gleichzeitig wurde es aber versäumt dringend notwendige neue Antibiotika zu entwickeln, was erhebliche Probleme in der Zukunft bringen wird.

3. Antibiotika - Anwendung in der Tierhaltung
Neben dem undiszipinierten Einsatz in der Humanmedizin stellt die ungebremste Verabreichung von Antibiotika in der Nutztierhaltung ein gefährliches Potential für eine immer schnellere Resistenzentwicklungen von Bakterien dar.
Schlimmer noch – die heutige intensive Massentierhaltung von z.B. 40.000 Hähnchen in einem Stall unter engsten Bedingungen ist ohne den Einsatz von Antibiotika gar nicht möglich. Gleiches gilt für die industrielle Haltung anderer Tierarten, z.B. in der Fischaufzucht (siehe Pangasius oder Lachs).

Wie in der Humanmedizin werden auch in der Tiermedizin Antibiotika zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt (therapeutische Verwendung).

Das zweite Einsatzgebiet von Antibiotika in der Tierhaltung ist die Beschleunigung des Wachstums gesunder Tiere, also der Einsatz als Wachstumsförderer, was inzwischen verboten ist.
Denn die Europäische Union untersagte 2006, Antibiotika weiterhin als Leistungs- oder Wachstumsförderer einzusetzen, um die Erzeugung von Resistenzen zumindest etwas einzudämmen.

Ob dieses Verbot wirklich greift oder „elegant“ umgangen wird ist fraglich, wie weiter unten erläutert wird (s.u.).

4. Antibiotika zur Behandlung erkrankter Tiere

Antibiotika werden bei Tieren genau wie bei Menschen zur Behandlung von durch Bakterien verursachte Infektionskrankheiten eingesetzt (therapeutische Verwendung).
Anders als beim Menschen werden aber nicht nur kranke Tiere sondern auch alle gesunden mitbehandelt. Am Beispiel eines mit 40.000 Hähnchen besetzten Maststalles bedeutet die (im Extremfall), dass bei Erkrankung eines Tieres die verbleibenden 39.999 gesunden Tiere ebenfalls Antibiotika erhalten.
Aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist diese Vorgehensweise nachvollziehbar. Aus medizinischer Sicht allerdings führt dieses Vorgehen in eine Katastrophe.

Statt die kranken Tiere aus den Ställen zu entfernen und isoliert zu behandeln wird durch die Antibiotikagabe an alle Tiere eines Maststalles (also auch die gesunden) die Wahrscheinlichkeit , dass sich resistente Bakterien entwickeln, vervielfacht.

Eine weitere Verschärfung des Problems tritt durch die
  • Häufigkeit der Antibiotikabehandlungen und die vielen
  • verschiedenen Antibiotika
während bis zu zwei Dritteln der ca. 35 tägigen Mastzeit auf.
Im Durchschnitt werden 3, im Höchstfall bis zu 8 verschiedene Antibiotika innerhalb der kurzen Mastzeit der Hähnchen (in ca. 35 Tagen) verabreicht.
Das Ergebnis ist eine Beschleunigung der Entwickelung multiresistenter Bakterien (MRSA - Keime), also Bakterien, bei denen nicht nur ein Antibiotikum unwirksam ist, sondern ganze Gruppen von Antibiotika.
Größtenteils werden auch die Vorgaben für die Dauer der Antibiotikabehandlungen nicht eingehalten. Sie werden wissentlich und wider besseren Wissens verkürzt (auf teilweise 1-2 Tage), wodurch ein weiterer Schub für noch schnellere Resistenzbildungen der Bakterien entsteht.
Dies führt weiter zu der Vermutung, dass gerade diese bewusst falsche Behandlung der Tiere mit Antibiotika eine Umgehung des Verbotes der Antibiotika als Wachstumsförderer darstellt.

5. Antibiotika als Wachstumsförderer trotz Verbot?

Die Nutzung von Antibiotika als leistungs- oder wachstumsförderende Medikamente ist seit 2006 in der EU verboten.

Aus der kürzlich in NRW veröffentlichten Studie zu Antibiotika in der Hähnchenhaltung geht hervor, dass bei mehr als der Hälfte der Antibiotikabehandlungen die Behandlungsdauer mit lediglich 1-2 Tagen deutlich unter der für die jeweiligen Medikamente vorgeschriebenen Behandlungsdauer liegt. Aus therapeutischer Sicht, also zur konsequenten Behandlung von Infektionen, macht solch eine kurze Behandlung keinen Sinn. Es muss also die Frage erlaubt sein, aus welchem Grund in über 50% der Behandlungsfälle dann eine solch kurze Zeitspanne zur Behandlung gewählt wird.

Eine Antwort könnte sein, dass hier die Antibiotika unter dem Deckmantel der Infektionsbehandlung entgegen dem EU-Verbot als Wachstumsförderer eingesetzt werden, das Verbot also „elegant“ umgangen wird.

Faktisch untermauern die obigen Zahlen diese Vermutung. Auch die Art und Weise wie die Antibiotika eingesetzt werden (kurzzeitig, unterdosiert, viele verschiedene Medikamente über zwei Drittel der Mastzeit) bestärken diese Überlegungen und es stellt sich automatisch die Frage nach der Verantwortlichkeit. Es sollte eigentlich niemanden geben, der in der Verantwortung für derartig große Tierbestände steht, und dennoch nicht einmal die Herstellerangaben bezüglich der Behandlungsdauer der Antibiotika einhält.
Dennoch scheint diese (falsche) Art der Behandlung in der Massentierhaltung die Regel zu sein.

6. Antibiotika - Wirkung als Wachstumsförderer

Die Zusammensetzung der Darmflora ist nicht immer gleich. Jede Tierart hat ihre eigene Darmbesatzung. Sie wird zudem beeinflußt durch Alter, Ernährung, Medikamente, Streß, Klima und mehr. Die Effektivität der Nährungstoffaufnahme über den Darm kann durch eine Veränderung der Zusammensetzung der Darmflora „optimiert“ werden.

Bei Schweinen und Geflügel liegt der Wirkort der Wachstumsförderer im Darmtrakt. Die antibiotischen Leistungsförderer senken hier den Besatz an Mikroorganismen. Auf diese Weise stehen dem Tier mehr Nährstoffe aus dem Futter zur Verfügung. Weiter verringert sich auch die Dicke der Darmwand, da die Schadstoffbelastung durch Stoffwechselprodukte der Darmorganismen abnimmt. Durch die dünnere Darmwand verbessert sich die Nährstoffaufnahme. Leistungsförderer stabilisieren den pH-Wert im Darm, indem sie dessen Schwankungen dämpfen. Auf diese Weise verbessert sich die Wirkung der Verdauungsenzyme, so daß sich die Futternährstoffe besser nutzen lassen.

Durch Antibiotikagaben verbessert sich also insgesamt die Futterverwertung der Tiere, die besagt, welche Futtermenge für ein Kilogramm Gewichtszuwachs nötig ist. Die Tiere wachsen schneller und verbrauchen dabei weniger Futter. 

Diese Behandlung mit Antibiotika als Wachstumförderer dient so nicht der Behandlung kranker Tiere sondern ausschließlich den wirtschaftlichen Interessen der Mäster. 

Gleichzeitig wird durch eine solche Behandlung der Entstehung von resistenen Bakterien Vorschub geleistet. Folgerichtig war diese Erkenntnis der Grund für das EU-weite Verbot sämtlicher Antibiotika als Wachstumsförderer im Jahre 2006.

7. Mensch und resistente Bakterien aus Tierhaltung

In der Tiermast eingesetzte Antibiotika enthalten die gleichen Wirkstoffe wie die bei Menschen oft notwendigen lebensrettenden Medikamente.

Wenn mehr als 20 auf höchste Wachstumsleistung (Qualzüchtung) gezüchtete Hähnchen in riesigen Mastställen unter erbärmlichen Bedingungen auf einem Quadratmeter gehalten werden, ist dies nur durch massiven Einsatz von Antibiotika möglich. Ohne den Einsatz dieser Medikamente wäre die ohnehin schon hohe Verlustrate von ca. 2000 von 40.000 Tieren pro Mastdurchgang noch ungleich höher. Dennoch wird wider jeder Vernunft und trotz möglicher Alternativen an diesen tierquälerischen Haltungsbedingungen festgehalten.
Heute ist es möglich die Herkunft von Bakterien genau zu bestimmen. Man ist in der Lage zwischen Bakterien tierischen oder menschlichen Ursprungs zu unterscheiden. Auf diese Weise ist es möglich auch verschiedene Übertragungswege von Bakterien zu benennen. Inzwischen steht fest, dass Bakterien tierischen Ursprungs von Tieren auf Tiere aber eben auch auf Menschen und von dort weiter auf andere Menschen übertragen werden.
Dies bedeutet, dass z. B. gegen bestimmte Antibiotika resistente Bakterien bei der täglichen Arbeit im Maststall von den Tieren auf den Landwirt (und weiter auf dessen Familie) oder seine Mitarbeiter übertragen werden (ca. 40% der Landwirte mit Massentierhaltung sind Träger solcher Keime/Bakterien). Die Träger dieser resistenten Keime bemerken zunächst nicht einmal in welcher kritischen Situation sie sich befinden. Erst bei einer Erkrankung, die eine Behandlung mit einem Antibiotikum erfordert (z.B. Infektion einer Operationswunde oder auch einer zunächst harmlosen Schnittwunde), kommt das Ausmaß der Folgen einer Verschleppung von resistenten Keimen aus den Massentierställen zum Vorschein. Gängige Antibiotika sind in einem solchen Fall wirkungslos. Die Suche nach einem noch wirksamen Antibiotikum beginnt und endet EU-weit bei ca. 25.000 bis 40.000 Menschen jährlich mit demTod der Patienten, weil kein Antibiotikum mehr zur Verfügung steht, das noch helfen könnte.
Längst nicht alle resistenten Bakterien stammen allerdings aus der Tierhaltung (L-MRSA). Auch im Bereich der Humanmedizin haben sich Bakterienstämme entwickelt, die resistent gegenüber einem oder mehreren Antibiotika sind. Diese MRSA-Bakterien (auch Krankenhauskeime) sind in den Krankenhäusern ein enormes Problem hinsichtlich der notwendigen Hygienemaßnahmen wie auch bei der effektiven Behandlung von Patienten und zu Recht gefürchtet. Eine besondere Dramatik erhält die weitere Entwicklung durch eine mögliche Vereinigung von resistenten Bakterien tierischen und menschlichen Ursprungs zu einem „Super“bakterium. Eine solche Entwicklung würde die Behandlungsoptionen von Infektionserkrankungen mit Antibiotika weiter reduzieren. In den Niederlanden werden neben anderen vor allem Personen die in der Massentierhaltung arbeiten vorsorglich vor einer Aufnahme in ein Krankenhaus isoliert und auf mögliche resistente Keime untersucht. Eine solche Testung auf resistente Bakterien sollte auch in Deutschland für alle Patienten zum Standard gemacht werden (die Kosten für einen solchen Test sind gering, unter 10 €, können aber Leben retten). 22 % der im Mai 2011 in 34 Krankenhäusern gefundenen gefährlichen Keime stammen aus der Tierhaltung.
Gleichzeitig mit der rasanten Zunahme von resistenten Bakterien wurde eine Weiter- bzw. Neuentwicklung von Antibiotika vernachlässigt und versäumt. Da die Entwicklung socher neuen Antibiotika mehrere Jahre dauert, kann man sich leicht ausmalen welche Konsequenzen für die Zukunft zu befürchten sind, wenn nicht schnellstens auf allen Ebenen gehandelt wird.
8. Konsequenzen, Maßnahmen für die Zukunft

1. Deutlich sparsamerer und gezielterer Einsatz von Antibiotika in der Human- und Tiermedizin

2. konsequente Einhaltung der Herstellerangaben (Dosierung, Anwendungsdauer, etc.)

3. Kontrolle des Einsatzes von Antibiotika auch in der Geflügelhaltung (bisher ist die Geflügelwirtschaft im Gegensatz zu anderen Tierarten von einer Meldung der Stoffströme der Antibiotika ausgenommen)

4. Veränderung der Tierhaltungsbedinungen hin zu tiergerechter Haltung in wesentlichen kleineren Einheiten als bisher zulässig (die NRW Studie zeigt, dass Betriebe mit geringerer Anzahl von Hähnchen keine oder zumindest wesentlich weniger Antibiotika benötigt werden)

5. keine Behandlung gesunder Tiere mit Antibiotika (sondern zur Behandlung Trennung der kranken Tiere von den gesunden; Frage: Ist eine Behandlung von gesunden Tieren mit Medikamenten Tierquälerei?)

6. Klärung der Frage: Warum greifen Amtstierärzte, die die Medikamentenbücher in den Mastställen kontrollieren und denen somit bekannt ist, dass Antibiotika mit falscher Dosierung und Anwendungsdauer eingesetzt werden, nicht ein? Anweisung der Amtstierärzte Fälle von nicht ordnungsgemäßem Medikamenteneinsatz konsequent zu ahnden.

7. Deutliche Kompetenzausweitung der Amtstierärzte zur Verhinderung weiteren Antibiotikamissbrauchs in der Massentierhaltung bis hin zur Entziehung der Erlaubnis Tiere zu halten bei Verstössen.

8. Testung von Patienten vor einer Krankenhausaufnahme

9. Verbesserung und vor allem Anwendung der allgemeinen Hygienemaßnahmen

Weiter fordern wir:



Den Verbrauchern empfiehlt die Bremer Verbraucherzentrale:
9. Daten und Zahlen
Hier einige interessante und zugleich erschreckende Daten und Zahlen:














10. Links

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW, Evaluierung des Antibiotikaeinsatzes in der Hähnchenhaltung
14.11.2011

Bundestierärztekammer,
Leitlinien für den sorgfältigen Umgang mit antibakteriell wirksamen
Tierarzneimitteln
, 2010

proM.U.T. e.V.,
Hohe Belastung von Fleisch und Geflügel mit multiresistenten
Keimen (MRSA), 2011


proM.U.T. e.V.,
Tierschutz – Qualzucht – Massentierhaltung - Qualmast
, 2011


MRSA Net - http://www.mrsa-net.nl/de/selectie.php


Verbrauchernentrale Bremen,
Gefahr: Antibiotika-Resistenzen durch Geflügel aus der Massentierhaltung, 2011

Hermann Focke,

Die Natur schlägt zurück: Antibiotikamissbrauch in der intensiven Nutztierhaltung und Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt


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